Informationen für Hauptamtliche

Neue Corona Regelungen der Landeskirche

das Kollegium des Landeskirchenamtes hat in seiner Sitzung am 18. August 2020 die Situation in der Corona-Pandemie neu bewertet und die in den Anhängen neue formulierten Regelungen verabschiedet.

Es sind dies im Einzelnen:

• Regelungen IV für die kirchenmusikalische Arbeit
• Regelungen für den Gottesdienst
• Regelungen für die Konfirmandenarbeit und die Arbeit mit Gruppen
• Leitlinien für den Einsatz von Pfarrerinnen und Pfarrern

Spannende Angebote aus Josefstal für Hauptamtliche

Digitales Ich?

Corona-Lockdown im März – und auf einmal geht es nur noch digital. Die Umstellung auf digitale Angebote hat in der evangelischen Jugendarbeit gut funktioniert. Hauptberufliche haben flexibel und schnell reagiert. Aber wie stehe ich als Mitarbeiter*in in der Kinder- und Jugendarbeit eigentlich zur digitalen Welt? Wo bin und war ich selbst im digitalen Raum unterwegs? Gibt es Grenzen zwischen beruflichem und privatem digitalem Ich? Teile ich meine Kontakte mit Jugendlichen? Über welche Kanäle chatte ich, teile ich Bilder und Videos? Welche notwendigen Fähigkeiten oder Tools fehlen mir?

Im Kurs reflektieren Mitarbeitende, wie sie sich in der digitalen Welt zwischen Facebook, SnapChat, Discord und Cloud einordnen und sie sinnvoll gemeinsam mit Jugendlichen gestalten. Dazu gehören Fragen danach, was ich selbst gerne nutze, wo ich mich als Hauptberufliche*r wohlfühle und wo durch “Corona” neue Perspektiven und Chancen entstanden sind. Ergänzt wird die eigene Reflexion durch Impulse aus der Jugendforschung, Am Ende steht ein “Ich”, das sich selbstbewusst und mit Sensibilität für die eigenen Grenzen professionell und über die Corona-Zeit hinweg in der digitalen Welt bewegen kann.

BARCAMP: GENERATION DIGITAL

Konzeption Jugendarbeit

Die digitale Transformation unserer Gesellschaften ist im vollen Gange. Gewinnorientierte Unternehmen, der Staat und auch viele einzelne beteiligen sich intensiv an dieser Transformation. Es wird aber auch deutlich, dass es eine von Reihe Risiken und Ungleichheiten in der digitalen Entwicklung gibt. Innerhalb der Evangelischen Jugendarbeit gibt es viele Ideen und konkrete digitale Projekte – oft aber auch Unsicherheit und mangelndes Wissen.

In der Form eines Barcamps diskutieren ehrenamtliche und hauptberufliche Praktiker*innen der evangelischen Jugendarbeit über die digitale Transformation, ihre Folgen und konkrete Ideen. Dabei entscheiden die Teilnehmenden selbst über die Themen, die besprochen werden, und kommen in einem offenen Prozess zu gemeinsamen Ergebnissen.

DIGITALE EVANGELISCHE JUGENDARBEIT ENTWICKELN

Konzeption Jugendarbeit

Zeit für digitale Evangelische Jugendarbeit! Wir greifen Themen und Impulse vom Barcamp im Herbst auf und gehen miteinander vernetzt in die Umsetzung.

Am ersten Präsenztag im März gibt es inhaltliche und fachliche Impulse zu digitaler Jugendarbeit sowie Raum für Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden entwickeln eine Idee zur Umsetzung digitaler Jugendarbeit in ihren Arbeitskontexten. Bis zum zweiten Präsenztermin ist Zeit, diese umzusetzen – unterstützt durch Beratung und Austausch über die Josefstaler elearning-Plattform und eine Online-Konferenz. Der zweite Präsenztag steht dann im Zeichen der Vorstellung der durchgeführten Projekte und der Klärung offener Themen und Fragen.

Gruppen – Was gilt gerade?

es gibt immer wieder einige Unsicherheiten in Bezug auf die aktuellen Regelungen hinsichtlich Abstand und Gruppengröße.

Hier die aktuellen Auslegungen:

https://www.hessischer-jugendring.de/fileadmin/user_upload/pdf/Corona/Auslegung_der_CoKoBe_KinderundJugend_01_08.pdf

Wichtig ist, dass die Gruppengröße von 15 für Bildungsveranstaltungen aufgehoben worden ist.

Hinsichtlich der Abstandsregeln ist es etwas verwirrend/uneinheitlich:

  • Kinder- und Jugendgruppen im öffentlichen Raum: Innerhalb der Gruppe wird der Abstand nur noch empfohlen, nicht mehr verlangt. Zu anderen Personen muss aber Abstand eingehalten werden.
  • Kinder- und Jugendarbeit in Einrichtungen (z.B. offene Jugendhäuser: Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen Gruppen von bis zu 10 Personen)
  • Kinder- und Jugendarbeit in unterrichtsähnlicher Form: Unterricht muss nicht mehr so gestaltet werden, dass 1,5 Meter Abstand eingehalten wird.

Fachgruppe “Anwaltschaften und Lockdown”

Das Arbeitspapier der Fachgruppe  “Anwaltschaft und Lockdown in Corona-Zeiten” zur Umsetzung der Abstands- und Hygienekonzepte für die Kinder- und Jugendarbei liegt vor.

Die Fachgruppe hat sich intensiv mit den aktuellen Fragestellungen und Problemstellungen zur Umsetzung der Abstands- und Hygieneregelungen in den Gemeindezentren, Jugendeinrichtungen und Jugendräumen auseinandergesetzt.

Dabei waren auch die Schwierigkeiten bezüglich der konkreten Umsetzung der Verordnungen des Landes Hessen und der notwendigen Anpassung an die entsprechenden Sommer-Konzepte für die aktuellen Angebote der Ev. Kinder- und Jugendarbeit ein Thema.

In der Hoffnung auf eine konstruktive Auseinandersetzung und gute Entscheidungen für die Realisierung von Angeboten für Kinder und Jugendliche haben wir das Papier verfasst und hoffen darauf, dass es euch vor Ort und in der Region hilft die notwendigen Entscheidungen herbeizuführen.  

Corona-Pandemie – Nutzung von kirchlichen Räumen durch Dritte

Unter den geltenden Bestimmungen zu Kontaktbeschränkungen und Hygienevorkehrungen
aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, kirchliche Räume Dritten zur Nutzung zu
überlassen. Rechtlich handelt es sich um Mietverträge bzw. unentgeltliche Überlassungen.
Dafür geben wir folgende Hinweise:

  1. Verantwortlich für die Einhaltung aller bestehenden Regeln auf Grund der jeweils
    geltenden staatlichen Verordnungen, insbesondere zu Hygienemaßnahmen und
    Abstand, ist der Mieter. Als Veranstalter hat der Mieter zu prüfen, welche
    Veranstaltungen rechtlich durchgeführt werden können und welche Maßnahmen dazu
    erforderlich sind.
  2. Die kirchliche Körperschaft ist als Vermieterin lediglich verpflichtet, die Einhaltung der
    Maßnahmen zu ermöglichen. Das beinhaltet insbesondere alle notwendigen
    Informationen, etwa die über Raumgröße und mögliche Anzahl der Nutzer, und den
    Zugang zu erforderlichen Räumen, vor allem zu fließendem Wasser. Eine
    Kontrollpflicht über die Einhaltung der Maßnahmen besteht nicht. Eine Verpflichtung
    zur Übernahme weiterer Pflichten durch den Vermieter sollte nicht eingegangen
    werden.
  3. Unabhängig davon wird empfohlen, bestehende Pläne zu Hygiene- und
    Abstandsmaßnahmen zur Grundlage der Vermietung zu machen. Das kann durch
    einen Zusatz zum Mietvertrag oder durch eine gesonderte Vereinbarung erfolgen. Im
    Ergebnis sollte für die Nutzung durch Dritte nichts anderes gelten, als für eigene
    Veranstaltungen.
  4. Werden kirchliche Räume an Dritte überlassen, sind die bestehenden Pläne zu
    Hygienemaßnahmen dahingehend zu überprüfen, ob durch die zusätzliche Nutzung
    weitere Maßnahmen, beispielsweise eine zusätzliche Desinfektion, notwendig werden
    und durch wen diese Maßnahmen erfolgen. Entstehen dadurch zusätzliche Kosten,
    sollte das im Rahmen der Mietverträge berücksichtigt werden.
  5. Da kirchliche Körperschaften in der Außenwahrnehmung unabhängig von der
    Rechtslage für alle Veranstaltungen in ihren Räumen verantwortlich gemacht werden,
    sollte derzeit eine besonders gründliche Prüfung erfolgen, welche Veranstaltungen in
    welchem Umfang stattfinden und wie die vereinbarten Maßnahmen eingehalten
    werden können.

FAQ: Abweichende Hygienekonzepte – wer entscheidet?

Manchmal kommt es zu der Situation, dass das Hygienekonzept der Ev. Jugend, die eine Veranstaltung (z.B. Kinderferienspiele) durchführt abweicht von dem Hygienekonzept der Gemeinde, in deren Gemeindehaus die Veranstaltung stattfinden soll. In dieser Situation stellt sich dann die Frage, welches Hygienekonzept gelten soll.

Antwort: Beides ist möglich und sollte an Hand der jeweiligen Veranstaltung abgewogen werden. Grundsätzlich gilt in rechtlicher Hinsicht aber: Der Eigentümer (die Kirchengemeinde) entscheidet, unter welchen Bedingungen er das Gemeindehaus zur Verfügung stellt. Wenn das eigene Hygienekonzept die Bedingung ist, dann gilt das. Es kann aber gute Gründe dafür geben, eine Veranstaltung der Ev. Jugend unter deren Hygienekonzept zuzulassen. Zum einen trägt die Ev. Jugend als Veranstalterin die Verantwortung für die Veranstaltung, nicht der Eigentümer als Überlassender. Weiterhin kann es gute Gründe dafür geben, zu bestimmten Veranstaltungen bestimmte, ggf. abweichende Konzepte zu verwenden. Für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gibt es dafür Empfehlungen. Wenn das Konzept denen folgt, spricht nichts dagegen die Veranstaltung unter dem Hygienekonzept der Ev. Jugend zuzulassen. Letztlich sollte hier eine Einheitlichkeit bei Veranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis gewährleistet sein, so dass der Wunsch nachvollziehbar ist, soweit nicht räumliche Aspekte dagegen sprechen. Wir empfehlen daher abweichende Regelungen in einem Gespräch zu klären. Eine Entscheidung des Kirchenvorstandes sollte auch eine übergeordnete Verantwortung für die Arbeit im Kirchenkreis berücksichtigen.

HJR – Online-Infoveranstaltung „Corona – Freizeiten, Zeltlager und Ferienspiele“ am 24. Juni 2020

Durch die Corona-Pandemie haben sich die rechtlichen Bedingungen für die Jugendarbeit massiv verändert. Auch wenn derzeit viele Lockerungen in Kraft treten, müssen weiterhin die Konzepte von Angeboten verändert und mit Infektionsschutz ergänzt werden. Gerade für Freizeiten, Zeltlager und Ferienspiele ergeben sich daraus viele Probleme, aber auch offene Fragen. In der Online-Infoveranstaltung will der Hessische Jugendring Aktive aus den Jugendverbänden darin unterstützen, diese Probleme und offenen Fragen zu bearbeiten. Wir werden die geltenden Regeln für Freizeiten, Zeltlager und Ferienspiele vorstellen und erklären. Außerdem soll Raum sein, Fragen der Teilnehmenden zu diesen Themen zu bearbeiten.

Die Online-Infoveranstaltung „Corona – Freizeiten, Zeltlager und Ferienspiele“ findet am 24. Juni 2020, von 15:00-17:00 Uhr als GotoMeeting-Videokonferenz statt.

Anmeldungen sind online bis zum 23. Juni 2020 möglich: https://www.hessischer-jugendring.de/veranstaltungen/anmeldeformular/af-online-infoveranstaltung-24062020

Zur digitalen Teilnahme: der HJR arbeitet mit GoToMeeting, einem Programm, das entweder installiert werden muss, oder über einen Chrome-Browser per Web-App funktioniert. Die Anwendung funktioniert laut GoToMeeting-Website auch bei Linux. Optimal ist ein Laptop mit Lautsprecher, Mikro und Kamera, letztere ist aber optional. Alternativ ist eine Teilnahme auch per Telefon möglich. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.

Ergebnisse der Fachgruppe „Arbeit mit Kindern“

Der Sommer 2020 liegt direkt vor uns. Wir wollen ein Angebot für Kinder und Jugendliche ermöglichen. Trotz oder gerade wegen Corona.

Damit Ferienspiele ein Gewinn für die Kinder werden, muss das Team der Mitarbeitenden in die Planungen mit hineingenommen werden. Sind alle gut vorbereitet und wissen, wie die Ferienspiele in diesem Jahr aussehen, dann können sie sich leichter auf die Kinder konzentrieren.

Wir, als Hauptamtliche tragen dabei die Verantwortung für das Gelingen und den reibungslosen Ablauf. Die hier vorliegende Sammlung mag Euch als Leitlinie dienen. Sie ist sicherlich nicht komplett. Sie entspricht dem aktuellen Stand der Abstands- und Hygieneregeln von Mitte Juni 2020, die hier nicht noch einmal benannt sind.