Informationen für Hauptamtliche

20.04.2021, EKKW: Tests für Mitarbeitende – Informationen zu arbeitsrechtlichen Folgen der aktuellen Pandemie (IX.)

Im Anhang findet ihr die am 20.04. im Intranet veröffentlichte neue Arbeitsschutzverordnung, die besagt, dass Arbeitgeber mindestens einmal wöchentlich Test anbieten muss. In den Informationen wird erläutert, welche Regelungen für welche Beschäftigte gelten, welche Arten von Testungen möglich sind, welche Modalitäten es zu berücksichtigen gilt und wie das Testangebot kommuniziert werden sollte.

Als Unterstützung für die Kommunikation kann von Arbeitgebern das Formular im Anhang genutzt werden, das an die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten angepasst und jeden Mitarbeitenden ausgehändigt werden kann.

23.04.2021, HJR: COVID: Impfregistrierung für Priorisierungsgruppe 3 möglich

Das Registrieren für die Impfung ist jetzt auch für die Priorisierungsgruppe 3 (§ 4 Corona-Impfverordnung) möglich (https://impfterminservice.hessen.de/).

Personen, die im Rahmen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nach §§ 11, 13 SGB VIII arbeiten, werden von § 4 Abs. 1 Nr. 8 Corona-Impfverordnung des Bundes (Priorisierungsgruppe 3: Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe) erfasst. 

Voraussetzung ist, dass es sich bei den genannten Einrichtungen um Einrichtung oder Dienste der Kinder- und Jugendhilfe (in öffentlicher oder freier Trägerschaft) handelt und die Personen aktuell in unmittelbarem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Dies gilt auch für ehrenamtlich im Rahmen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe Tätige (z.B. Jugendleiter*innen).

Die anspruchsberechtigten Personen haben gemäß den Auslegungshinweisen zur Impfverordnung vor der Schutzimpfung gegenüber dem Impfzentrum Folgendes vorzulegen:

  1. Ausweis (auch abgelaufen), aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht und
  2. Bescheinigung einer genannten Einrichtung darüber, dass sie dort tätig sind und unmittelbaren Kontakt mit den dort betreuten Kindern und Jugendlichen haben.

Ein Arbeitgeberformular sowie weitere Informationen findet ihr unter diesem Link: https://corona-impfung.hessen.de/ oder im Anhang.

Unter folgendem Link findet ihr Hinweise zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes in Hessen: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-in-hessen/das-gilt-ab-24-april-2021

Hinweise Corona-Verordnung und Bundesnotbremse

Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen hat dazu geführt, dass das Bundesinfektionsschutzgesetz verändert wurde. Durch die sogenannte Bundesnotbremse treten seit dem 24. April 2021 in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 100 (an drei aufeinanderfolgenden Tagen) daher zusätzliche Regelungen und Verbote in Kraft. Einige davon betreffen auch die Jugendarbeit: 

·         Öffentlicher Raum: Der gemeinsame Aufenthalt mit Kindern oder Jugendlichen im öffentlichen Raum aus “betreuungsrelevanten Gründen” ist nicht mehr gestattet. 

Eine Ausnahme besteht für 5er-Gruppen (inkl. Betreuung), wenn diese ein Angebot der Kinder- und Jugendarbeit sind. 

·         Bildungsangebote ab Inzidenz 100: Angebote sind nur noch im Wechselunterricht mit reduzierten und kleineren Gruppen zulässig. 

·         Bildungsangebote ab Inzidenz 165: Angebote sind nicht mehr als Präsenzveranstaltungen zulässig. 

·         5er-Grupenangebote der Jugendarbeit: Diese Angebote sind mit den bekannten Auflagen weiterhin zulässig. Ihnen ist der gemeinsame Aufenthalt Indoor und Outdoor erlaubt – auch im öffentlichen Raum. 

Fachtag: Wie ticken Jugendliche? Die SINUS-Jugendstudie 2020

inkl. Nachuntersuchung zur Corona-Krise

18.02.2021, 10.00-13.00 Uhr, Online-Fachtag

Ein Sonderkapitel fasst Ergebnisse der Nachuntersuchung zur Corona-Krise zusammen, die u.a. ein Schwerpunkt des Fachtags sein werden.

Die Referentin wird weitere – zur Zeit des Fachtags aktuellere – Forschungsergebnisse zu Jugend und Corona einfließen lassen.

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.evjugend.de/fortbildungen/wie-ticken-jugendliche/

Jugendarbeit mit klaren Regeln ermöglichen

Positionspapier des HJR

Der Vorstand des Hessischen Jugendrings bezieht zur aktuellen Entwicklung und Debatte um die
Schließungen zahlreicher Angebote der Jugendarbeit in Hessen deutlich Stellung. Dabei hat er
insbesondere die Situation von Kindern und Jugendlichen im Blick, die aufgrund ihrer familiären
Situation in hohem Maße auf Angebote der außerschulischen Bildung und der gruppenbezogenen
Jugendarbeit angewiesen sind.

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Anpassung der kirchenmusikalische Regelungen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

das Land Hessen hat seine Corona-Verordnungen am Ende der letzten Woche an einigen wenigen Stellen wieder etwas gelockert, so auch im Blick auf die Musikschulen. Wir ziehen mit den Kirchenmusikalischen Regelungen nach und senden Ihnen die angepassten Regelungen Vb zu, die die Regelungen V ersetzen.

Im Blick auf die Regelungen zum Gottesdienst im Freien hatten wir etwas über das Ziel hinausgeschossen und korrigieren auch an dieser Stelle: Auch bei Gottesdiensten im Freien sollen Gesangsensembles mit maximal 4 Sängerinnen und Sängern erlaubt sein.

Auf Seite 2 der Kirchenmusikalischen Regelungen sind alle Aktualisierungen gegenüber den Regelungen V detailliert aufgeführt.

Ich danke erneut LKMD Uwe Maibaum, dem Leiter der KMF Andreas Schneidewind und Landesposaunenwart Andreas Jahn für die Ausarbeitung der Kirchenmusikalischen Regelungen Vb. Ich verbinde diese Mail mit einem herzlichen Dank an alle Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, seien Sie nun hauptamtlich, nebenamtlich oder ehrenamtlich tätig.

Seit dem Auftreten der Corona-Pandemie im März diesen Jahres sind Ihre Arbeitsmöglichkeiten in einer bisher unvorstellbaren Weise eingeschränkt. Die eingeschränkten Möglichkeiten zu singen und zu spielen, belasten viele Menschen. Es ist ein Jammer, der zum Himmel schreit. Und man muss diesen Jammer auch manchmal aus sich heraus schreien und beklagen.

Dennoch sind Sie unermüdlich damit beschäftigt unter den geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften das Ihnen Mögliche und Verantwortbare zu tun und analog und digital Lob und Dank, aber auch Klage zum Ausdruck zu bringen. Gottesdienst ohne Musik, das geht nicht. Darum ist es einfach wohltuend und schön, wenn Posaunen und andere Instrumente spielen, die Orgel ertönt, Solisten und kleine Ensembles zu hören sind.

Ich wünsche Ihnen allen in diesem herausfordernden Monat November alles Gute und Gottes Segen,

Bernd Böttner