Informationen für Hauptamtliche

LaJuFo: Das Zauberhafte Ehrenamt

Vollversammlung des LandesJugendForums am Sa, 18. April

Die Vollversammlung des Landesjugendforums findet statt. Digital und Anders.

In der Woche vor Ostern wird bereits ein kleines Kick-Off-Video zu sehen sein. Anschließend kann jede*r was für sich finden: interaktive Andacht, kreativ werden, zuhören…. Ein Highlight wird sicher auch der große Online-Werwolf-Spiele-Abend!

Viele von Euch haben vor Ort in den Regionen und Kirchenkreisen in den letzten Wochen tolle Angebote für Jugendliche und Ehrenamtliche online auf die Beine gestellt und werden dies auch weiter tun. Für die Woche nach Ostern kann das Angebot des Landesjugendforums eine tolle Ergänzung oder Fortführung sein.

Programm und Ablauf

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/pg/lajufo/posts/?ref=page_internal
https://www.instagram.com/lajufo_ekkw/

Zoom – Kurzanleitung

Zoom ist eine leistungsfähige Videokonferenzlösung, mit der sehr viele Teilnehmer auf einfache Weise und mit hoher Qualität gemeinsam an einer VIdeokonferenz teilnehmen können. Die “einfache” Pro Version bedient bereits 100 Teilnehmer.

Theoretisch ist eine Teilnahme nur per Browser möglich. Praktisch empfiehlt es sich aber die Zoom Software (Windows, Mac, Linux, iOS, Android) installiert zu haben.

Darf ich Zoom überhaupt einsetzen?

Kurze Antwort: Jaein.

Die Server von Zoom stehen in Amerika. Wer die Nachrichten in der letzten Zeit verfolgt hat, hat bestimmt mitbekommen, dass es aus Sicht der Datenschützer bei solchen Konstrukten immer große Bedenken gibt. Allerdings ist es nicht verboten Zoom privat zu Nutzen. Der Anbieter darf sein Produkt in Europa anbieten und hält sich auch an die Vorgaben der DSGVO. Im Vergleich zu WhatsApp werden auch keine personenbezogenen Daten andere Menschen funktionsbedingt von dem eigenen Rechner hochgeladen. [ Das Problem bei WhatsApp ist, dass die Telefonnumern meiner Kontakte an den Anbieter Facebook geschickt werden ohne, dass die Personen in meinem Adressbuch mir dafür ein Einverständnis gegeben haben. ] Insofern steht einer Nutzung also erstmal nichts im Wege.

Problematischer dürft aber sein, wenn die Software dienstlich eingesetzt wird. Dienstlich bedeutet z.B. für Beratungen des Kirchenvorstandes oder Kollegiale Beratung. Im Regelfall braucht es im dienstlichen Kontext eine vertragliche Regelung. Im Regelfall sichert der Anbieter der Software oder Dienstleistung in einem AV-Vertrag zu, dass er sich den Richtlinien des Kirchlichen Datenschutzes (EKD bzw. EKKW-DSG) unterwirft. Mein letzter Stand ist, dass dies bei Zoom derzeit nicht möglich ist. Eine Alternative (ggf. für einen Einsatz nach der ersten Covid-Welle) wäre Connect4Video. Zumindest bieten die einen solchen Vertrag an.

Ich vermute (Einschub: Ich bin kein Jurist und kann daher wirlich nur vermuten!), dass das aber weniger ein Problem ist, solange es keine “Pflicht” gibt, Zoom zu nutzen. Also Angebote für die Zielgruppe dürfen vermutlich via Zoom ohne Probleme angeboten werden. Ich darf ja auch eine Instagram Konto für die Jugendarbeit betreuen oder ich meine Predigten bei Spotify und YouTube anbieten 🙂

Ein paar Hinweise aus der Praxis

Zoom ist unglaublich leistungsfähig. Allerdings muss man ein paar Funktionen erst aktivieren und einstellen.

Breakout-Sessions

Die Einstellung für Breakout Sessions

Im Regelfall kann immer nur eine Konferenz gleichzeitig stattfinden. Aber wir arbeiten immer mal gerne mit Kleingruppen. Vielleicht wollen zwei Gruppen gleichzeitig Werwölfe spielen?

Eine Möglichkeit sind sogn. Breakout-Räume. Der Besitzer des Kontos muss diese für sein Konto in den Einsellungen (Erweitert) aktivieren. Im Anschluss kann der Host (nur der Host!) Teilnehmer auf Unterräume verteilen. Leider können sich die Teilnehmer nicht selber einwählen.

<ToDo> Ablauf in einer Session

Co-Moderatoren und Umfragen

Einstellung der Co-Moderatoren

Hat man größere Sessions ist es mitunter sehr anstrengend eine Raum mündlich zu moderieren und gleichzeitig auf den Chat zu achten. Zoom kennt dafür sogn. Co-Hosts. Menschen mit erweiterten Berechtigungen, die ein paar Administrative Aufgaben übernehmen können.

Hat man dies in den Einstellungen (Erweitert) aktiviert, kann man während einer Konferenz im Fenster “Teilnehmer” über die Schaltfläche Erweitert “Co-Hosts” benenne.

Direkt darunter kann man noch Umfragen während einer Sitzung erlauben.

Teilnahme per Browser ermöglichen

Der Anbieter empfiehlt die Teilnahme per Zoom-Client. Allerdings kann man auch per Webbrowser teilnehmen. Der Webclient ist zwar deutlich weniger leistungsfähig, dafür muss man nichts auf seinem Computer installieren. Allerdings muss man dies auch erst für sein Konto aktivieren. Die Checkbox dafür ist bei Einstellungen (Erweitert)

Gemeinsam gegen häusliche ­Gewalt

Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Wird dieses Recht jedoch innerhalb der Familie verletzt, gestaltet sich die Intervention oft schwierig. Noch immer wird eine Gewalttat innerhalb der Familie und hier insbesondere zwischen Frau und Mann von den Betroffenen und dem sozialen Umfeld anders bewertet als eine Gewalttat zwischen Fremden. Bevor die Opfer Hilfe suchen, liegt häufig ein langer Leidensweg hinter ihnen.

Photo by Sydney Sims on Unsplash

Nach einer vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebenen Studie aus dem Jahr 2004 hat jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch ihren Lebenspartner erfahren. In der Region Kassel wurden im Jahr 2017 vom Polizeipräsidium Nordhessen 1175 Fälle von häuslicher Gewalt erfasst, davon 437 Fälle in der Stadt Kassel und 268 Fälle im Landkreis2. Bei ihrer Statistik legt die Polizei folgende Definition von häuslicher Gewalt zugrunde: „Die häusliche Gewalt umfasst alle Fälle von physischer und/oder psychischer Gewalt innerhalb von ehelichen oder nichtehelichen Lebensgemeinschaften, unabhängig von der Tatortörtlichkeit.“ (Jahresbericht häusliche Gewalt für Hessen 2006, Hessischen Landeskriminalamt)

Häusliche Gewalt äußert sich also nicht nur in körperlichen Übergriffen, auch das Verbot von sozialen Kontakten, das Einsperren in die Wohnung, das Entziehen von Geld oder ein dauerhaftes verbales Herabsetzen sind Formen von Gewalt. [….]

Kosten bei der Absage von Freizeiten, Übernachtungen und Konzerten

  1. Die Hessische Landesregierung hat verordnet, dass Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken zunächst bis zum 19. April 2020 nicht erlaubt sind. Entsprechende Regelungen haben die anderen Bundesländer beschlossen. Dies bedeutet, dass Tagungshäuser, Freizeitheime und Jugendherbergen jedenfalls bis zum 19. April 2020 geschlossen sind. Freizeiten und andere Veranstaltungen, die in den Schließungszeitraum fallen, müssen abgesagt werden. Das bedeutet auch, dass Teilnehmerbeiträge zu erstatten sind und es keiner Rücktrittserklärung gegenüber dem Beherbergungsbetrieb oder Veranstalter bedarf. Auch Anzahlungen können zurückgefordert werden. Es besteht aber die Möglichkeit, Anzahlungen auf eine spätere Durchführung anzurechnen.
  2. Wurde bereits ein Rücktritt gegenüber einem Beherbergungsbetrieb erklärt, obwohl es noch kein behördliches Verbot gab, oder gilt der Rücktritt für eine Zeit, die bisher nicht von einem Verbot erfasst ist, sind die vertraglich vereinbarten Stornokosten zu zahlen bzw. können erhoben werden. Es besteht aber die Möglichkeit, Stornokosten auf eine spätere Durchführung anzurechnen. Inwieweit die Möglichkeit besteht auch in diesen Fällen auf Stornogebühren zu verzichten, wird noch geprüft.
  3. Busreisen sind zunächst bis zum 19. April 2020 untersagt. Hier gilt ebenfalls: Die Teilnehmerkosten sind zu erstatten. Stornokosten fallen nicht an.
  4. Zusammenkünfte in Kirchen sind ebenfalls bis zum 19. April 2020 untersagt. Hierzu zählen Gottesdienste, aber auch kulturelle Veranstaltungen (z. B. Konzerte). Die Veranstaltungen sind abzusagen. Bereits entstandene Kosten trägt der Veranstalter. Eintrittskarten sind zu erstatten. Wenn die Veranstaltung nachgeholt werden soll, erfolgt eine Erstattung auf Wunsch des Karteninhabers. Wird die Veranstaltung nicht durchgeführt und soll sie auch nicht nachgeholt werden, entfällt das Honorar für die Künstler. Der Veranstalter kann sich aber auch solidarisch zeigen und ein Ausfallhonorar zahlen. Ebenso können die Besitzer von Eintrittskarten auf eine Erstattung zugunsten der Künstler verzichten.
  5. Zur Frage von Nothilfen oder weiteren Unterstützungen kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden. Für Fragen zum Thema können Sie sich per Mail an das Rechtsreferat wenden: rechtsreferat@ekkw.de

Zweite Mega-Zoom-Konferenz am Freitag, 27.03.2020 von 10-12 Uhr

Nach dem großen Erfolg der ersten Zoom-Konferenz am 20.3.2020 und dem Wunsch vieler Teilnehmenden nach einer Fortsetzung findet diese Zoom Konferenz am kommenden Freitag statt.

Bei dieser Konferenz wird es eine Längere Kleingruppenphase geben, in der wir uns dann auch zu verschiedenen Schwerpunktthemen austauschen und beraten wollen.
Das können auch spezielle Projektideen, Anleitungen (z.B. Kennenlernen neuer Online-Tools oder tolle offline Projekte…) sein. Bitte teilt uns mit einer kurzen E-Mail mit, wenn Ihr etwas Besonderes für eine solche Kleingruppe einzubringen habt, das wäre toll!

Was machen Gemeindereferent*innen denn eigentlich so, …

… wenn keine Live-Treffen stattfinden können?

Hier ein Einblick in die Ev. Jugend der Eder:

  • Wie Viele, nutzen wir die Zeit für Organisaton und administratve Aufgaben (für die „Zeit danach“, Absagen/ Storno anfallender Aktionen/ Homepage/ Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit) .
  • Verschönerungsarbeiten in den Jugendräumen/Aufräumen des Lagers der Ev. Jugend
  • Kontakt zu den Jugendlichen über die Sozialen Medien/Präsenz zeigen/ erreichbar sein
  • (Online) Seelsorge/ Gesprächsbedarf: Jgdl. beschäfigt das Thema, auch in Hinsicht auf ihre Zukunft (Abi, Ängste, Schulversäumnis)
  • Kontakt zu den Jungscharen über die Eltern: Bastelideen/ Beschäfigungsvorschläge/ Geschichten schicken/ bieten, jedes Kind kann zu Hause etwas machen/ gestalten, dass im Mai dann „zusammengeführt“ wird
  • Post an die JS-Kinder mit einem Brief, Bastelvorlage, Freundebuchseite…
  • „Challenges“mit Jugendlichen: Fotoaufgaben, „gemeinsam“ Kochen oder Backen mit Foto/ Videokontakt, #gutezeichen
  • Pinterest-Pinnwand „Ant-Langeweile“ mit vorsortierten/ausgewählten Kreativangeboten
  • Erstellen von Schnitzeljagden/GPSTouren, analog und per ActionboundApp, die Eltern & Kinder dann als Familie abgehen/ spielen können
  • Onlineportale oder Spielekonsolen für Teamspiele nutzen(PS/Werwölfe online/ Multplaaergames/ Zoom/Skribbl.io (Montagsmaler) …)
  • Hörbuch Kapitelweise einsprechen und den Familien bereitstellen
  • persönliche Briefe an Kinder/Jugendliche(wie für Juleica geplant/bei Andachten gemacht)
  • viele gute Ideen / Best Practice Beispiele werden sich noch ergeben oder durch Kontakt zu Kollegen/ Netzwerke bekannt werden

Wir sind sicher, dass diese besondere Situaton auch die Chance bereit hält, neue und kreative Ideen zu entwickeln und Wege zu finden, wie ev. Jugendarbeit auch jetzt funktonieren kann. Wichtg ist uns, dass die Kinder, Jugendlichen und auch deren Eltern wissen, dass wir weiterhin für sie da sind und daran arbeiten, in Kontakt zu bleiben!

Fachtag alles was Recht ist

Wir haben den Fachtag „Alles was Recht ist“ als Videoseminar durchgeführt. Das ganze war ein Experiment, mit dem wir selbst noch keine Erfahrungen hatten. Danke an alle, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben! Wir werden die Teilnehmerbestätigungen in den nächsten Tagen versenden. Da es auch für uns ein erstes Mal war, haben wir leider nicht alle Teilnehmer:innen richtig erfassen können. Wir werden uns in Kürze mit weiteren Informationen melden, wie ihr eure TN-Bescheinigungen bekommen könnt.

Das Video des Vortrages ist Online. Der Link und das Passwort erhaltet ihr per Email.