Allgemein

Auswirkungen der Corona-Kontakt-und Beschränkungsverordnung (gültig ab 1.12.2020) auf Gottesdienste sowie Kirchenmusikalische Regelungen 5c

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

anbei übermittele ich Ihnen die Lesefassung der ab 1.12.2020 gültigen Corona-Kontakt- und Beschränkungsverordnung sowie die dazugehörigen Auslegungshinweise (zu finden auch auf www.hessen.de).

Die Regelungen zu Gottesdiensten bleiben unverändert.

Eine Präzisierung erfolgte in der Frage des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung: §1a(1)12:„Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ebenso zu tragen während der Teilnahme an Zusammenkünften…als Besucherinnen und Besucher….“

Damit werden Pfarrerinnen und Pfarrer, Liturgen und andere am Gottesdienst Beteiligten von der Pflicht des Tragens schon im Verordnungstext, nicht mehr nur in den Auslegungshinweisen ausgenommen.

In den Auslegungshinweisen auf Seite 6ff finden sich die Regelungen für Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, Bestattungen, Trauerfeierlichkeiten gemäß §1 Abs 2a.

Hinter dem Stichwort „Gottesdienste“ findet sich nun auch der Zusatz (auch im Freien)

Es gelten wie bisher:

  • Mindestabstand
  • Hygienekonzept,
  • Aushänge
  • Name und Anschrift der Teilnehmer,
  • Mund-Nasen-Bedeckung.

Wie mir OKR Jörn Dulige nach einem Gespräch mit der Staatskanzlei versicherte, besteht Einvernehmen darüber, dass das Land Hessen und der Bund keine Definition von „Großveranstaltung“ vorgeben, sondern jeweils regional und lokal zu klären sei, was verantwortet werden könne. Dabei müsse nicht nur die Veranstaltung als solche, sondern auch der Zugang und Weggang so gestaltet sein, dass die Menschen nicht gefährdet werden.
In Hessen sei zum jetzigen Zeitpunkt keine Festlegung von Obergrenzen für Gottesdienste geplant. Gottesdienste im Freien seien von den jeweiligen örtlichen Behörden zu genehmigen.

Dabei seien Gottesdienste in großen Stadien wie zum Beispiel der „Deutsche-Bank-Arena“ sicher nicht opportun, von den Kirchen auch gar nicht geplant.
Eine neue Corona-Verordnung mit Regelungen, die nach dem 20. Dezember 2020 gelten, sei nicht vor dem 15. Dezember zu erwarten. Es sei davon auszugehen, dass sich nach jetziger Lage des Infektionsgeschehens keine Änderungen in der Frage der Gottesdienste ergeben.

Die Kirchenmusikalischen Regelungen Vc, die ebenfalls ab dem 1.12.2020 gelten, füge ich ebenfalls bei.

Ich danke allen, die an der Erstellung der Mail beteiligt waren, besonders OKR Jörn Dulige.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Ausdauer und Geduld bei der Planung von Gottesdiensten in der Adventszeit sowie Gelassenheit und Freude beim Feiern.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit!

Ihr
Bernd Böttner

Auslegungshinweise für die Kinder- und Jugendarbeit (Stand 30.11.20)

Hier die aktuellen Auslegungshinweise für die Kinder- und Jugendarbeit. Sie sind ganz frisch vom heutigen Tag. Nach einer ersten Bewertung von unserer Seite ist folgendes wichtig: Die Personenobergrenze ist auf 5 Personen reduziert worden. Allerdings sind nun nicht mehr nur klare Bildungangebote erlaubt, sondern auch Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, die ein Beratungsziel im umfassenden Sinn verfolgen.

Diese Lockerung ist auch auf eine Initiative des Hessischen Jugendrings und unserer Landeskirche hin erfolgt.

Auf der Webseite des HJR gibt es eine gute Übersicht der aktuellen Regeln.

Druckvorlage für ein Kontakttagebuch

In dem Kontakt-Tagebuch sollten in erster Linie Treffen mit mehreren Personen oder längere Treffen (> 15 Minuten) mit einzelnen Personen festgehalten werden.

Das Dokumentieren von flüchtigen Begegnungen ist nicht notwendig. All diese Informationen können später helfen, das eigene Infektionsrisiko abzuschätzen und mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen und zu unterbrechen.

Bei Teilnahme an einer Veranstaltung, bei der der Veranstalter eine Anwesenheitsliste führt, muss nur der Besuch der Veranstaltung eingetragen werden.

Auslegungshinweise zu den Hessischen Corona- Verordnungen (Kopie aus dem Intranet)

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Schwestern und Brüder,

zusätzlich zu der bereits am vergangenen Freitag versandten Verordnung übersende ich Ihnen heute die Auslegungshinweise zu der Verordnung.

Vielleicht haben Sie die Auslegungshinweise schon an anderer Stelle entdeckt oder von anderer Stelle erhalten.

Falls nicht, bekommen Sie sie auf diesem Weg zum Speichern, Weiterleiten oder Ausdrucken.

Bitte beachten Sie besonders die Seiten 6 – 9 „Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, Bestattungen, Trauerfeierlichkeiten“ sowie die Hinweise zu den „zwingenden familiären Verpflichtungen“ auf Seite 18.

Bitte bedenken Sie, dass Allgemeinverordnungen der Landkreise und der kreisfreien Städte die Verordnung des Landes überschreiten können.

Es bleibt dabei: Wir werden die Verordnungen und Hinweise morgen im Kollegium des Landeskirchenamtes auf ihre Auswirkungen auf unser kirchliches Handeln bedenken und melden uns erneut am kommenden Mittwoch.

Mit guten Wünschen für die neue Woche,

Bernd Böttner

Aktuelle CoVID-19 Informationen

Mail Hess. Sozialministerium zu Familienzentren vom 30.10.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, 

im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen der COVID-19 Pandemie teile ich Ihnen mit, dass auch für Einrichtungen der Familienzentren, Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten ab 2. November 2020 erweiterte Kontaktbeschränkungen (Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) greifen. Die neuen Regelungen finden Sie unter folgendem Link: https://www.hessen.de//

Die Einschränkungen gelten insbesondere für Angebote, die schwerpunktmäßig der Unterhaltung oder der Freizeitgestaltung dienen. Dagegen können Angebote, die mit Bildungsangeboten an Volkshochschulen vergleichbar sind sowie Beratungsangebote weiterhin bestehen bleiben. 

Für Ihre weitere Information füge ich die Auslegung der Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 07. Mai 2020 für die Kinder und Jugendarbeit (Stand: 02. November 2020) bei.  

Ich wünsche Ihnen für die herausfordernde Zeit alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen – Edith Kunze

Neue Auslegung der Corona-Regelungen ab November

Auslegung der Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 07. Mai 2020 für die Kinder und Jugendarbeit (Stand: 02. November 2020)

1. Kinder- und Jugendgruppen im öffentlichen Raum

Für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gelten die Kontaktbeschränkungen des §1 Abs. 1. Das bedeutet, es dürfen sich nur maximal zwei Hausstände ohne Abstand zueinander treffen, die Gesamtpersonenzahl ist auf 10 Personen beschränkt.

§ 1 Absatz 2 Nr.1 gewährt eine Ausnahmeregelung. Demnach kann von den Kontaktbeschränkungen abgewichen werden, wenn diesen „betreuungsrelevante Gründe“ entgegenstehen. Das bedeutet, es dürfen sich auch mehr als 10 Personen ohne Abstand zueinander aufhalten, wenn ansonsten die Betreuung und Aufsicht nicht gewährleistet werden kann. 

Trotzdem ist eine Verhaltensweise zu empfehlen, die sich an den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneanforderungen orientiert. Zudem muss die Gruppe bei Begegnungen mit anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. 

Nach § 1 Abs. 5 sind die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. 

Weiterhin gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach §1a. 

2. Kinder- und Jugendarbeit im nicht-öffentlichen Raum

Beispiele: offene Jugendräume in Kommunen, Gruppenabende von Jugendverbänden etc.

Diese Zusammenkünfte außerhalb des öffentlichen Raumes (welche unter den § 1 Abs. 2b fielen) sind nicht mehr möglich. 

Darunter fällt alles, was das Ziel der Freizeitbeschäftigung hat und mit viel körperlicher Interaktion verbunden ist. 

3. Kinder und Jugendarbeit im nicht-öffentlichen Raum und unterrichtsähnlicher Form

Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs, JuLeiCa-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc.

Angebote mit einem klaren Bildungsinhalt und wenig körperlicher Interaktion können stattfinden. Dies sind beispielsweise Seminare/Kurse für Gruppen. Dies bedeutet, dass die in § 5 Abs. 1 genannten Bedingungen umzusetzen sind. Die Beschränkung auf eine maximale Personenzahl ist aufgehoben. Zudem muss der Unterricht nicht so erfolgen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann.

Wenn diese Bildungsangebote in geschlossenen Räumen stattfinden, besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

4. Gemeinnützige Übernachtungsbetriebe für Kinder und Jugendliche

Hier gilt § 4 Absatz 3:

Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernach-tungsangebote zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtung können nicht stattfinden.

Neue Regelungen für die Jugendarbeit vom 30.10.2019

Aktualisierung Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit auf www.hessischer-jugendring.de/corona 

Ab dem 2. November gilt eine aktualisierte Verordnung der hessischen Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dadurch sind wesentliche Angebote der Jugendarbeit nicht mehr möglich. Das klare Ziel der neuen Regelungen ist eine Beschränkung der Kontakte. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fordert dazu auf, auf alle Angebote (mit persönlicher Anwesenheit), die eher den Charakter von Freizeitunterhaltung haben (z. B. Spieletreffs, Gruppenstunden etc.) zu verzichten. Bildung, auch und insbesondere non-formale Bildung, soll und kann auch weiterhin stattfinden, ebenso Beratung. Nicht mehr möglich sind Angebote mit Übernachtung, da Übernachtungsbetriebe nur noch dringend notwendige Übernachtungen gewähren dürfen.

Die Regelungen zu den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit sind weiterhin unter Allgemeine Hinweise in Abschnitten nachzulesen.

Info-Mail der Ev. Jugend in Hessen vom 29.10.2020

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder des Landesverbandes,

nach der gestrigen Bundespressekonferenz zum Umgang mit der Corona- Pandemie erreichen mich einige Anfragen zum Thema.

Ich versuche mit dieser Mail, Euch einen aktuellen Stand zu geben, der sich aber schnell wieder verändern wird. Vor kurzem hatten wir Euch auch das aktuelle Eskalationskonzept (Ampelsystem, siehe anbei) versendet.

Nach Rücksprache mit dem Hessischen Jugendring gilt dieses zwar gerade noch, wir aber wahrscheinlich sehr schnell wieder obsolet sein. Wie Ihr vermutlich wisst, wird es ab Montag eine Art „Lockdown Light“ geben, bei dem viele Fragen noch offen sind. Die Beschlüsse des Bundes sehen unter Punkt 14 vor, dass Einrichtungen und Angebote der Sozial- und Jugendhilfe weiterhin (also auch im November) geöffnet sein dürfen:

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1805024/c559fed68243dc79bb571470e4c68069/2020-10-28-mpk-beschluss-corona-data.pdf?download=1

Zunächst ist aber abzuwarten, wie die einzelnen Länder darüber entscheiden, hierzu erhalten wir spätestens morgen eine Info, die wir Euch weiterleiten werden.

Weiterhin haben aber einzelne Städte und Landkreise die Möglichkeit, strengere Regelungen für ihren Zuständigkeitsbereich zu treffen, Ihr solltet Euch also weiterhin hierzu informieren. Ebenso wird jede Landeskirche für sich eigene Entscheidungen dazu treffen müssen, für die EKHN ist das der Krisenstab. Unabhängig davon sollte sich jeder Verband und jede Gruppe vor Ort die Frage stellen, ob eine Durchführung von Angeboten derzeit auch moralisch richtig ist, unabhängig von der Rechtslage.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, bleibt gesund. Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch gerne bei mir 0177 / 5406733.

Ampelsystem – hessisches Eskalationskonzept vom 28.10.2020

Für Landkreise und Städte mit hohen Fallzahlen hat die Landesregierung zusätzliche Regelungen vorgesehen. Diese müssen von den Landkreisen und Städten jeweils vor Ort in Kraft gesetzt werden. Diese regionalen Regelungen müssen auch von der Jugendarbeit berücksichtigt werden. Derzeit sind nur die Ämter vor Ort in der Lage die Auswirkungen für die Jugendarbeit zu prüfen.

Hinweise zum Hessischen Eskalationskonzept (Quelle: HMSI 26.10.2020)

Eine Übersicht über die Fallzahlen in den Landkreisen und Städten findet ihr tagesaktuell auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: Fallzahlen in Hessen.

Bitte informiert euch über die regionalen Regelungen bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Gesundheitsämter oder Ordnungsämter helfen weiter, wenn die gesuchten Infos online nicht zu finden sind.

Update vom 23. Oktober 2020

Im Nachgang zu einer Telefonschalte beider kirchlichen Büros und der Staatskanzlei am Mittwochabend (21.10) zu den neuen Corona-Regelungen des Landes, die das kirchliche Leben betreffen,  informieren wir Sie in angehängtem Schreiben und den dazu gehörigen Anlagen – nahezu gleichlautend mit dem katholischen Kommissariat – über die Ergebnisse der Besprechung.

In der Telefonschalte wurde deutlich, dass angesichts der sich zunehmend verschärfenden Lage ggf. mit weiteren Neuregelungen zu rechnen sein wird. Sobald wir die Informationen erhalten, leiten wir Ihnen diese umgehend zu.

Aus einer Email von Prälat Böttner (22. Oktober)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

das Kollegium des Landeskirchenamtes hat in seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 die Situation in der Corona-Pandemie erneut beraten.

Mit dieser Mail leite ich Ihnen weiter:

  1. Die konsolidierte Lesefassung der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (Stand 2. November 2020)
  2. Die Presseinformation von Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz vom 19. Oktober 2020

Wie Sie den Unterlagen entnehmen können, hat die Hessische Landesregierung ein Ampelsystem eingeführt, dass bei einer unterschiedlich hohen Inzidenz unterschiedliche Maßnahmen vorschreibt. So besteht zum Beispiel eine Pflicht zum Tragen von Masken während des gesamten Gottesdienstes ab einer Inzidenz von 35. Wir bitten Sie die unterschiedlichen Maßnahmen je nach Inzidenz in Ihrem Landkreis in Ihre Hygienekonzepte vor Ort zu übernehmen. Den jeweiligen Inzidenz-Wert Ihres Landkreises finden Sie ständig aktualisiert im Internet oder zum Beispiel auch im Videotext des HR-Fernsehens auf Seite 156.

Des Weiteren haben und werden Landkreise je nach Situation unterschiedliche „Allgemeinverfügungen“ erlassen, die zu beachten sind. Wichtig ist, dass Regelungen in den Allgemeinverfügungen zu „Zusammenkünften und Veranstaltungen“ nicht für die Gottesdienste gelten, es sei denn, dass Gottesdienste ausdrücklich benannt werden.

In unklaren Situationen können die Gesundheitsämter um Auskünfte gebeten werden. Am besten geschieht dies – wie schon praktiziert – über die Dekanate, die Auskünfte dann auch an alle Pfarrämter und Einrichtungen im Kirchenkreis weiterleiten können.

Ansonsten bleibt es vorerst bei den Regelungen, die wir am 18.08.2020 versandt haben.

Anfang Oktober hatten wir Informationen zum Thema „Heizen und Lüften“ versandt. Bestimmte Heizsysteme führen dazu, dass wir unsere Kirchen entweder gar nicht oder nur ungenügend heizen können. Dies hat neue Überlegungen und Planungen notwendig gemacht, die von Ihnen in Kirchenvorständen und Pfarrkonferenzen diskutiert werden.

Ich danke Ihnen allen herzlich für die Ideen, die dabei reifen und geprüft werden.

Wo lassen sich Kirchen gut heizen und für Gottesdienste nutzen?
Wie kann man noch kürzere Gottesdienste und Andachten in kalten Kirchen feiern und die Teilnehmenden gut darauf vorbereiten und einstimmen?
Wann lassen sich wie kurze Gottesdienste und Andachten draußen feiern? Wie kann man die Teilnehmenden erfassen?
Wie lassen sich regionale Formate von digitalen Gottesdiensten und Andachten gut vernetzt aufstellen?
Wie können wir unsere jeweiligen Angebote gut kommunizieren?

Die Arbeitsstelle Gottesdienst wird dazu in Kürze auch Anregungen versenden.
Die notwendigen Abstimmungen werden in den Kooperationsräumen und in den Kirchenkreisen erfolgen. Ich danke den Dekaninnen und Dekanen für ihr Engagement.

Wir werden Anfang November sammeln, was darüber hinaus an Unterstützung durch die Landeskirche gewünscht und erwartet wird.

Corona und der Winter machen unsere Arbeit schwieriger und herausfordernder. Ich danke Ihnen allen für die verantwortliche Handhabe der Hygienebestimmungen in Ihrer Arbeit!

Mit der Losung und dem Lehrtext des heutigen Tages möchte ich Sie ermutigen, das Ihnen Mögliche zu tun und die Arbeit mit Zuversicht anzugehen: „Ein Engel rührte Elia an und sprach zu ihm: Steh auf uns iss! Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes.“ (1.Könige 19,5.8)
Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.“ (2. Korinther 4,7)

Mit herzlichen Grüßen
Bernd Böttner

Spannende Angebote aus Josefstal für Hauptamtliche

Digitales Ich?

Corona-Lockdown im März – und auf einmal geht es nur noch digital. Die Umstellung auf digitale Angebote hat in der evangelischen Jugendarbeit gut funktioniert. Hauptberufliche haben flexibel und schnell reagiert. Aber wie stehe ich als Mitarbeiter*in in der Kinder- und Jugendarbeit eigentlich zur digitalen Welt? Wo bin und war ich selbst im digitalen Raum unterwegs? Gibt es Grenzen zwischen beruflichem und privatem digitalem Ich? Teile ich meine Kontakte mit Jugendlichen? Über welche Kanäle chatte ich, teile ich Bilder und Videos? Welche notwendigen Fähigkeiten oder Tools fehlen mir?

Im Kurs reflektieren Mitarbeitende, wie sie sich in der digitalen Welt zwischen Facebook, SnapChat, Discord und Cloud einordnen und sie sinnvoll gemeinsam mit Jugendlichen gestalten. Dazu gehören Fragen danach, was ich selbst gerne nutze, wo ich mich als Hauptberufliche*r wohlfühle und wo durch “Corona” neue Perspektiven und Chancen entstanden sind. Ergänzt wird die eigene Reflexion durch Impulse aus der Jugendforschung, Am Ende steht ein “Ich”, das sich selbstbewusst und mit Sensibilität für die eigenen Grenzen professionell und über die Corona-Zeit hinweg in der digitalen Welt bewegen kann.

BARCAMP: GENERATION DIGITAL

Konzeption Jugendarbeit

Die digitale Transformation unserer Gesellschaften ist im vollen Gange. Gewinnorientierte Unternehmen, der Staat und auch viele einzelne beteiligen sich intensiv an dieser Transformation. Es wird aber auch deutlich, dass es eine von Reihe Risiken und Ungleichheiten in der digitalen Entwicklung gibt. Innerhalb der Evangelischen Jugendarbeit gibt es viele Ideen und konkrete digitale Projekte – oft aber auch Unsicherheit und mangelndes Wissen.

In der Form eines Barcamps diskutieren ehrenamtliche und hauptberufliche Praktiker*innen der evangelischen Jugendarbeit über die digitale Transformation, ihre Folgen und konkrete Ideen. Dabei entscheiden die Teilnehmenden selbst über die Themen, die besprochen werden, und kommen in einem offenen Prozess zu gemeinsamen Ergebnissen.

DIGITALE EVANGELISCHE JUGENDARBEIT ENTWICKELN

Konzeption Jugendarbeit

Zeit für digitale Evangelische Jugendarbeit! Wir greifen Themen und Impulse vom Barcamp im Herbst auf und gehen miteinander vernetzt in die Umsetzung.

Am ersten Präsenztag im März gibt es inhaltliche und fachliche Impulse zu digitaler Jugendarbeit sowie Raum für Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden entwickeln eine Idee zur Umsetzung digitaler Jugendarbeit in ihren Arbeitskontexten. Bis zum zweiten Präsenztermin ist Zeit, diese umzusetzen – unterstützt durch Beratung und Austausch über die Josefstaler elearning-Plattform und eine Online-Konferenz. Der zweite Präsenztag steht dann im Zeichen der Vorstellung der durchgeführten Projekte und der Klärung offener Themen und Fragen.

Keine Klassenfahrten bis zum 31. Januar 2021


In den hessischen Schulen sind Klassenfahrten bis zum 31. Januar 2021 durch das Kultusministerium aufgrund der Corona-Pandemie verboten worden. 

Dies hat erstmal keine unmittelbaren Auswirkungen auf Fahrten der Kinder- und Jugendarbeit, kann aber als Orientierung für die Gestaltung bzw. Durchführung eigener Freizeitmaßnahmen dienen.


Hintergrund dieser Anordnung ist die Sorge, dass in der nassen und kalten Jahreszeit die Corona-Infektionen wieder massiv ansteigen.