Aktuelle CoVID-19 Informationen

Mail Hess. Sozialministerium zu Familienzentren vom 30.10.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, 

im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen der COVID-19 Pandemie teile ich Ihnen mit, dass auch für Einrichtungen der Familienzentren, Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten ab 2. November 2020 erweiterte Kontaktbeschränkungen (Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) greifen. Die neuen Regelungen finden Sie unter folgendem Link: https://www.hessen.de//

Die Einschränkungen gelten insbesondere für Angebote, die schwerpunktmäßig der Unterhaltung oder der Freizeitgestaltung dienen. Dagegen können Angebote, die mit Bildungsangeboten an Volkshochschulen vergleichbar sind sowie Beratungsangebote weiterhin bestehen bleiben. 

Für Ihre weitere Information füge ich die Auslegung der Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 07. Mai 2020 für die Kinder und Jugendarbeit (Stand: 02. November 2020) bei.  

Ich wünsche Ihnen für die herausfordernde Zeit alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen – Edith Kunze

Neue Auslegung der Corona-Regelungen ab November

Auslegung der Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 07. Mai 2020 für die Kinder und Jugendarbeit (Stand: 02. November 2020)

1. Kinder- und Jugendgruppen im öffentlichen Raum

Für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gelten die Kontaktbeschränkungen des §1 Abs. 1. Das bedeutet, es dürfen sich nur maximal zwei Hausstände ohne Abstand zueinander treffen, die Gesamtpersonenzahl ist auf 10 Personen beschränkt.

§ 1 Absatz 2 Nr.1 gewährt eine Ausnahmeregelung. Demnach kann von den Kontaktbeschränkungen abgewichen werden, wenn diesen „betreuungsrelevante Gründe“ entgegenstehen. Das bedeutet, es dürfen sich auch mehr als 10 Personen ohne Abstand zueinander aufhalten, wenn ansonsten die Betreuung und Aufsicht nicht gewährleistet werden kann. 

Trotzdem ist eine Verhaltensweise zu empfehlen, die sich an den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneanforderungen orientiert. Zudem muss die Gruppe bei Begegnungen mit anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. 

Nach § 1 Abs. 5 sind die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. 

Weiterhin gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach §1a. 

2. Kinder- und Jugendarbeit im nicht-öffentlichen Raum

Beispiele: offene Jugendräume in Kommunen, Gruppenabende von Jugendverbänden etc.

Diese Zusammenkünfte außerhalb des öffentlichen Raumes (welche unter den § 1 Abs. 2b fielen) sind nicht mehr möglich. 

Darunter fällt alles, was das Ziel der Freizeitbeschäftigung hat und mit viel körperlicher Interaktion verbunden ist. 

3. Kinder und Jugendarbeit im nicht-öffentlichen Raum und unterrichtsähnlicher Form

Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs, JuLeiCa-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc.

Angebote mit einem klaren Bildungsinhalt und wenig körperlicher Interaktion können stattfinden. Dies sind beispielsweise Seminare/Kurse für Gruppen. Dies bedeutet, dass die in § 5 Abs. 1 genannten Bedingungen umzusetzen sind. Die Beschränkung auf eine maximale Personenzahl ist aufgehoben. Zudem muss der Unterricht nicht so erfolgen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann.

Wenn diese Bildungsangebote in geschlossenen Räumen stattfinden, besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

4. Gemeinnützige Übernachtungsbetriebe für Kinder und Jugendliche

Hier gilt § 4 Absatz 3:

Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernach-tungsangebote zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtung können nicht stattfinden.

Neue Regelungen für die Jugendarbeit vom 30.10.2019

Aktualisierung Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit auf www.hessischer-jugendring.de/corona 

Ab dem 2. November gilt eine aktualisierte Verordnung der hessischen Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dadurch sind wesentliche Angebote der Jugendarbeit nicht mehr möglich. Das klare Ziel der neuen Regelungen ist eine Beschränkung der Kontakte. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fordert dazu auf, auf alle Angebote (mit persönlicher Anwesenheit), die eher den Charakter von Freizeitunterhaltung haben (z. B. Spieletreffs, Gruppenstunden etc.) zu verzichten. Bildung, auch und insbesondere non-formale Bildung, soll und kann auch weiterhin stattfinden, ebenso Beratung. Nicht mehr möglich sind Angebote mit Übernachtung, da Übernachtungsbetriebe nur noch dringend notwendige Übernachtungen gewähren dürfen.

Die Regelungen zu den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit sind weiterhin unter Allgemeine Hinweise in Abschnitten nachzulesen.

Info-Mail der Ev. Jugend in Hessen vom 29.10.2020

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder des Landesverbandes,

nach der gestrigen Bundespressekonferenz zum Umgang mit der Corona- Pandemie erreichen mich einige Anfragen zum Thema.

Ich versuche mit dieser Mail, Euch einen aktuellen Stand zu geben, der sich aber schnell wieder verändern wird. Vor kurzem hatten wir Euch auch das aktuelle Eskalationskonzept (Ampelsystem, siehe anbei) versendet.

Nach Rücksprache mit dem Hessischen Jugendring gilt dieses zwar gerade noch, wir aber wahrscheinlich sehr schnell wieder obsolet sein. Wie Ihr vermutlich wisst, wird es ab Montag eine Art „Lockdown Light“ geben, bei dem viele Fragen noch offen sind. Die Beschlüsse des Bundes sehen unter Punkt 14 vor, dass Einrichtungen und Angebote der Sozial- und Jugendhilfe weiterhin (also auch im November) geöffnet sein dürfen:

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1805024/c559fed68243dc79bb571470e4c68069/2020-10-28-mpk-beschluss-corona-data.pdf?download=1

Zunächst ist aber abzuwarten, wie die einzelnen Länder darüber entscheiden, hierzu erhalten wir spätestens morgen eine Info, die wir Euch weiterleiten werden.

Weiterhin haben aber einzelne Städte und Landkreise die Möglichkeit, strengere Regelungen für ihren Zuständigkeitsbereich zu treffen, Ihr solltet Euch also weiterhin hierzu informieren. Ebenso wird jede Landeskirche für sich eigene Entscheidungen dazu treffen müssen, für die EKHN ist das der Krisenstab. Unabhängig davon sollte sich jeder Verband und jede Gruppe vor Ort die Frage stellen, ob eine Durchführung von Angeboten derzeit auch moralisch richtig ist, unabhängig von der Rechtslage.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, bleibt gesund. Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch gerne bei mir 0177 / 5406733.

Ampelsystem – hessisches Eskalationskonzept vom 28.10.2020

Für Landkreise und Städte mit hohen Fallzahlen hat die Landesregierung zusätzliche Regelungen vorgesehen. Diese müssen von den Landkreisen und Städten jeweils vor Ort in Kraft gesetzt werden. Diese regionalen Regelungen müssen auch von der Jugendarbeit berücksichtigt werden. Derzeit sind nur die Ämter vor Ort in der Lage die Auswirkungen für die Jugendarbeit zu prüfen.

Hinweise zum Hessischen Eskalationskonzept (Quelle: HMSI 26.10.2020)

Eine Übersicht über die Fallzahlen in den Landkreisen und Städten findet ihr tagesaktuell auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: Fallzahlen in Hessen.

Bitte informiert euch über die regionalen Regelungen bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Gesundheitsämter oder Ordnungsämter helfen weiter, wenn die gesuchten Infos online nicht zu finden sind.

Update vom 23. Oktober 2020

Im Nachgang zu einer Telefonschalte beider kirchlichen Büros und der Staatskanzlei am Mittwochabend (21.10) zu den neuen Corona-Regelungen des Landes, die das kirchliche Leben betreffen,  informieren wir Sie in angehängtem Schreiben und den dazu gehörigen Anlagen – nahezu gleichlautend mit dem katholischen Kommissariat – über die Ergebnisse der Besprechung.

In der Telefonschalte wurde deutlich, dass angesichts der sich zunehmend verschärfenden Lage ggf. mit weiteren Neuregelungen zu rechnen sein wird. Sobald wir die Informationen erhalten, leiten wir Ihnen diese umgehend zu.

Aus einer Email von Prälat Böttner (22. Oktober)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

das Kollegium des Landeskirchenamtes hat in seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 die Situation in der Corona-Pandemie erneut beraten.

Mit dieser Mail leite ich Ihnen weiter:

  1. Die konsolidierte Lesefassung der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (Stand 2. November 2020)
  2. Die Presseinformation von Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz vom 19. Oktober 2020

Wie Sie den Unterlagen entnehmen können, hat die Hessische Landesregierung ein Ampelsystem eingeführt, dass bei einer unterschiedlich hohen Inzidenz unterschiedliche Maßnahmen vorschreibt. So besteht zum Beispiel eine Pflicht zum Tragen von Masken während des gesamten Gottesdienstes ab einer Inzidenz von 35. Wir bitten Sie die unterschiedlichen Maßnahmen je nach Inzidenz in Ihrem Landkreis in Ihre Hygienekonzepte vor Ort zu übernehmen. Den jeweiligen Inzidenz-Wert Ihres Landkreises finden Sie ständig aktualisiert im Internet oder zum Beispiel auch im Videotext des HR-Fernsehens auf Seite 156.

Des Weiteren haben und werden Landkreise je nach Situation unterschiedliche „Allgemeinverfügungen“ erlassen, die zu beachten sind. Wichtig ist, dass Regelungen in den Allgemeinverfügungen zu „Zusammenkünften und Veranstaltungen“ nicht für die Gottesdienste gelten, es sei denn, dass Gottesdienste ausdrücklich benannt werden.

In unklaren Situationen können die Gesundheitsämter um Auskünfte gebeten werden. Am besten geschieht dies – wie schon praktiziert – über die Dekanate, die Auskünfte dann auch an alle Pfarrämter und Einrichtungen im Kirchenkreis weiterleiten können.

Ansonsten bleibt es vorerst bei den Regelungen, die wir am 18.08.2020 versandt haben.

Anfang Oktober hatten wir Informationen zum Thema „Heizen und Lüften“ versandt. Bestimmte Heizsysteme führen dazu, dass wir unsere Kirchen entweder gar nicht oder nur ungenügend heizen können. Dies hat neue Überlegungen und Planungen notwendig gemacht, die von Ihnen in Kirchenvorständen und Pfarrkonferenzen diskutiert werden.

Ich danke Ihnen allen herzlich für die Ideen, die dabei reifen und geprüft werden.

Wo lassen sich Kirchen gut heizen und für Gottesdienste nutzen?
Wie kann man noch kürzere Gottesdienste und Andachten in kalten Kirchen feiern und die Teilnehmenden gut darauf vorbereiten und einstimmen?
Wann lassen sich wie kurze Gottesdienste und Andachten draußen feiern? Wie kann man die Teilnehmenden erfassen?
Wie lassen sich regionale Formate von digitalen Gottesdiensten und Andachten gut vernetzt aufstellen?
Wie können wir unsere jeweiligen Angebote gut kommunizieren?

Die Arbeitsstelle Gottesdienst wird dazu in Kürze auch Anregungen versenden.
Die notwendigen Abstimmungen werden in den Kooperationsräumen und in den Kirchenkreisen erfolgen. Ich danke den Dekaninnen und Dekanen für ihr Engagement.

Wir werden Anfang November sammeln, was darüber hinaus an Unterstützung durch die Landeskirche gewünscht und erwartet wird.

Corona und der Winter machen unsere Arbeit schwieriger und herausfordernder. Ich danke Ihnen allen für die verantwortliche Handhabe der Hygienebestimmungen in Ihrer Arbeit!

Mit der Losung und dem Lehrtext des heutigen Tages möchte ich Sie ermutigen, das Ihnen Mögliche zu tun und die Arbeit mit Zuversicht anzugehen: „Ein Engel rührte Elia an und sprach zu ihm: Steh auf uns iss! Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes.“ (1.Könige 19,5.8)
Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.“ (2. Korinther 4,7)

Mit herzlichen Grüßen
Bernd Böttner